Archive for the ‘Erste Eindrücke’ Category

Tag 17

Tuesday, August 23rd, 2011

Das Wochenende in Dallas war super. Six Flags ist echt richtig toll. Ein bisschen wie Phantasialand. Es gibt auch eine Black Mamba, dort heißt sie aber Batman. Titan ist eine Riesenachterbahn mit 80 Meter-Abfahrt. Die war echt cool. Allerdings war es an dem Tag auch sehr sehr hot. Es waren krasse 40° im Schatten und nur Sonne dort. Zum Glück gab es Ventilatoren mit Wasser an vielen Ecken und Wasserfontänen. Es war zwar eine 5-Stunden-Fahrt dahin. Da aber Fernseher im Auto sind hat es sich definitiv gelohnt xD

William und ich haben bei Bekannten geschlafen, die anderen in einem Hotel. Nach 6 Flags waren wir noch in einem Wasserpark von Six Flags. Das war ein tolles Geburtstagswochenende. :)

 

Die neue Woche begann gut. Wenn auch, abghängig vom Lehrer, häufiger mal Tests gemacht werden. Aber die Leute sind nett und es macht Spaß mit denen zu sein.

Die ersten Schultage (Fortsetzung)

Thursday, August 18th, 2011

Auch heute wieder einige Leute kennengelernt.

Einige Infos die ich noch hinzufügen wollte, die mir aufgefallen sind

- große Autos: die meisten Leute hier fahren so richtige Bonzen-Autos, voll big

- SmartBoard: das ist der Hammer. In der Schule gibt es in jedem Klassenraum einen Laptop oder einen Mini-PC mit einem Beamer. Der projeziert das Bild aufs SmartBoard, eine weiße Fläche mit irgendwie TouchScreen. Dann gibt es vier Stifte in vier verschiedenen Farben, die nicht wirklich schreiben, die aber auf einem leeren Dokument am Computer schreiben. Es ist also eine Art virtuelle Tafel. Auch einen “Schwamm” gibt es. Das ist sehr sehr cool.

- Der OHP ist eine HD-Kamera, an einem Ständer (sieht sehr stylisch aus, in weiß und flach und so) und das Bild wird auch auf die weiße Oberfläche (also auufs SmartBoard) projeziert. Das ist mal ein cooler OHP, nicht diese grauen, ollen, verstaubten, klobigen Riesen-OHPs.

- Vor Schulbeginn um 8 muss jeder ins Gym, also in die Turnhalle. Um 8 wird dann ein Gebet vom Student’s Counsellor gesprochen und dann dreht sich jeder zur Flagge, die dort steht und spricht so eine Art Eidspruch oder so (keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll). Auf jeden Fall sagen alle gemeinsam einen Text.

- Es gibt keinen (Schul-)Bus, also alle 240 Schüler (außer die, die Football-Practice haben, was einige haben) werden mit dem Auto abgeholt, was teilweise lange Schlangen bedeutet.

Ich glaube, ich wollte noch irgendwas schreiben, das fällt mir aber gerade nicht ein. Also sonst schreibe ich es später hier rein.

Morgen geht’s auf jeden Fall los nach Dellas (Texas) zu “6 Flags”, ein Freizeitpark von dem jeder schwärmt. Und wo es 103°F sein werden (39°C!!!). Und dann ist da noch mein Geburtstag morgen. Wahrscheinlich melde ich mich nach dem Wochenende wieder.

Die ersten Tage in der Schule

Thursday, August 18th, 2011

Ja, und schon ist es Mittwoch. Schon 3 Schultage, die ich alle heil überstanden habe :) .

 

Also der erste Schultag war kind of hard weil ich sehr sehr müde wahr und den ganzen Tag damit zu kämpfen hatte, nicht einzuschlafen. Es haben mich einige wenige gefragt, ob ich der Austauschschüler bin, aber nicht sehr viele.

Wir haben unsere Stundenpläne bekommen. Es gibt A- und B-Tage, also Montag A, Dienstag B, Mittwoch A, Donnerstag B, Freitag A, nächster Montag B, Dienstag A… (ich glaub ihr habt’s gecheckt! xD). Und pro Tag gibt es vier Fächer, die je ca. 90 min gehen (ähnlich wie am HMG (für die, die nicht wissen, was das ist, das ist meine Schule in Deutschland)). Am gleichen Abend haben wir noch Schulsachen gekauft.

Am nächsten Tag war ich fitter *hurray*. Und habe mehr Leute kennengelernt *hurray*. Und mein Stundenplan hat sich komplett geändert *hurray* (ja!: hurray!). Denn ich hatte am B-Tag 2 Electives in den letzten beiden Perioden und in denen wurde nur LVS (Louisiana Virtual School – also selbstbeibringen am Computer und Kontrolle von jemandem von der Organisation, dem man seine Projekte schickt), Weightlifting, Family & Consumer Science und Sports Medicine angeboten. Und die wollte ich nicht, also alles neu. Hier ist mein kompletter (neuer) Stundenplan:

 

8:00-9:30
American History          English II

9:35-11:00
PE                             Physik

11:05-12:30 (A)
Pre Calculus

11:00-11:35 (B)
|                               LUNCH

12:30-1:05 (A)
LUNCH

11:40-1:05 (B)
|                               Spanish II

1:10-2:25
Law Studies                Religion III

2:35-3:30
FLEX                          FLEX

 

Dass ich am A-Tag (linke Spalte) später Lunch habe als am B-Tag (rechts) liegt daran, dass ich Spanisch mit Sophomores (10.-Klässlern) habe und deren Lunch von 11.00-11:35 geht und ich Pre Calculus mit Juniors (11.-Klässlern) (und ich glaube auch mit Seniors) habe und deren Lunch eben erst um 12:30 beginnt. Auch Physik und Reli habe ich mit Leuten aus den Stufen über mir. Der Rest ist 10, bei Law Studies glaube ich alle ab der 9.
Und was euch vielleicht aufgefallen ist: wenig Pausen! JA! Aber echt. Aber was willste machen.
Sonstiges:
-Klassenräume – sehr kalt (was ich nicht verstehen kann, man kann die Klimaanlage doch kälter drehen und nicht nur ich friere)
-FLEX Time ist dazu da, um Hausaufgaben zu machen oder verpasste Tests nachzuholen und in dieser Zeit findet auch der Gottesdienst am Mass-Day (Mittwoch) statt. Man muss – abgesehen von Gottesdienst – in einem zugeteilten Klassenraum bleiben.

 

Ja, heute am Mittwoch habe ich auch wieder neue Leute kennengelernt, die meisten grüßen mich auch schon. Alle sind sehr nett und alle wollen, dass ich etwas deutsches sage. Schockierend für die ist immer: Führerschein mit 17/18 und Bier mit 16! (statt Führerschein mit 15/16 und Alkohol mit 21).

 

In den letzten Tagen vor Anfang der Woche waren wir noch mit dem Boot draußen, alle Kiddies sind Wasserski oder Waveboard gefahren, nur ich kann ja wegen meinem Ohr noch nicht. (Wilson hat gestern Abend nochmal reingeguckt und gesagt, dass es nur noch halb so groß ist, aber noch voraussichtlich 2 Wochen dauern wird. Sie versprechen mir aber dass es bis Ende Oktober warm bleibt und immernoch Zeit zum Lernen bleibt.)

 

 

P.S. Die haben hier 5-Gum mit Zimt-Geschmack!!! xD

Regen!!!

Thursday, August 11th, 2011

Heute hatten wir das erste mal Regen – seit Wochen wie ich hörte, alle waren voll fasziniert und fanden es besonders und sagten sogar “Jetzt ist es ein guter Tag! xD”

Was mir nicht klar war: Monroe-Bewohner sind reich! So gut wie alle haben einen Pool, alle ein schönes großes Haus, viele ein Boot auf dem Fluss (was kein Fluss, sondern eher ein See ist, weil es so gut wie keine Strömung gibt) haben… Naja, gibt Schlimmeres, oder?? ^^

Ja, sonst geht es mir gut. Gestern waren wir im Monroe Athletic Center (MAC) schwimmen (wir haben zwar einen eigenen Pool hier, aber da gibt es noch Sprungbrett und Rutsche und es ist größer) und da bin ich bei einem Sprung mit meinem rechten Ohr i-wie falsch aufgekommen und hab deswegen viel Wasser darein bekommen und es tat den ganzen Tag über sehr weh. Hab 2 Tabletten (keine Ahnung, was das für welche waren) genommen und seitlich auf dem Bett gelgen, sodass das Wasser absfließen kann – tat es dann auch! Dann hat Wilson, der abends nach Hause kam mal reingeguckt (er ist Hals-Nasen-Ohren-Arzt ^^) und gesagt, dass ich eine Höhle oder so ein Luftbläschen oder sowas in meinem Trommelfell habe und das nicht gut ist – Ergebnis: mehrere Wochen kein Wasser ins Ohr!!!! -.- Ich hab dann Tropfen bekommen, dass es soch nicht entzündet. Es tut auch nicht mehr weh. Ist nur blöd, gerade weil es hier so heiß ist und jeder in den Pool jumpt. Naja…

Gestern war ich in der Schule, um Fächer zu wählen, aber ich habe keine Ahnung (und andere auch nicht), welche ich kriege. Denn alle anderen haben schon ihre im letzten Schuljahr gewählt, es ging nur um die Election von einem weiteren Fach. Da hab ich als erstes Spanisch genommen, dann Psychology/Sociology, als 3. Technology, 4: Law.. ‘nochwas’, und Theater. Wenn ich das richtig verstanden habe, kriegt man davon eins, abhängig von Beliebtheit und Lehrerkapazität. Welche Fächer ich dann letztenendes habe, kriege ich hoffentlich noch irgendwann gesagt. Eigentlich sollte die Schule meine Gastmutter Kathryn heute angerufen haben deswegen, hat sie aber nicht gemacht.

Im Allgemeinen verstehe ich so relativ viel, auch wenn 2 Mütter miteinander reden, kann ich 95% verstehen :-) , nur einige Slang-Wörter, die mein Gastbruder William und seine Freunde, mit denen ich auch immer “spiele”, müssen mir dann erklärt werden.

Hier sind aber alle, die ich treffe sehr nett und cool. Die häufigste Frage, die ich gestellt kriege, nach Sätzen wie “Oh, really? From Germany?”, “Nice to meet you!”, “You will have a great year here in Monroe!”, “Welcome!” oder “You are lucky that you stay with the Barhams!” ist: “Which sports do you play?”. Das ist eigentlich immer die erste Frage. Kathryn sagte, dass ist hier irgendwie normal, es ist ihr selber aber nie aufgefallen, dass das so wichtig ist. Das Gute ist: viele aus meiner Jahrgangsstufe (zu der alle Elterntaeile, die ich treffe sagen, das ist die beste, da hab ich Glück mit) spielen auch Fußball :)

Das erste mal Walmart

Tuesday, August 9th, 2011

Heute war ich das erste mal im Walmart. Eigentlich nicht sooo besonders, ein bisschen wie Hit bei uns, aber wir waren noch in zwei anderen Läden, die genauso aussehen, und da dachte ich auch: ok! Braucht man so viele riesen Shops?!

Heute sind wir fast nur rumgefahren, zu Wallmart, um Schulkleidung für mich zu kaufen (ja, die haben das hier: blaue Polo-Shirts, beige kurze und lange Hosen und braune (dürfen nicht wie Sportschuhe aussehen) Herrenschuhe; Mittwochs ist irgendwie mit Krawatte und so).

Gleich gehts zur Schule, wo William sein Orientation hat und ich schon mal so rumgucke.

Ja, soweit – so gut.

In der Gastfamilie!

Monday, August 8th, 2011

Vorgestern Abend bin ich hier bei meiner Gastfamilie angekommen. Bis jetzt läuft alles super hier. Aber ich fange mal chronologisch nach dem Abflug an:
Am Dienstag um 12:10 fing alles an. Die into-Schüler sammeln sich und gehen ins Flugzeug. 2 bekannte Gesichter vom Vorbereitungswochenende sind dabei. Der Flug ist lang aber ok. Es sitzen nicht alle nebeneinander. Ich sitze mit einem Mädchen weiter vorne, aber das war ganz witzig.
Nach einem 8-Stunden-Flug kommen wir gegen 2 in Newark (ich hab mich nicht verschrieben, so heißt nur einer der Flughafen in New York) an. Sofort nachdem wir aussteigen müssen wir durch den Einwanderungs-“Check in“. Dort müssen wir Fingerabdrücke abgeben, ein Foto von uns machen lassen und Einwanderungspapiere abgeben. Dann holen wir die Koffer und fahren ins Hotel. Wir brauchen mehr als eine halbe Stunde durch die volle Stadt, sehen dabei aber auch schon einiges tolles, z.B. die Skyline von NY.
Angekommen im Hotel Pennsylvania schließen wie uns mit 4 Leuten zusammen und beziehen das Zimmer. Ich bin mit zwei deutschen und einem Holländer in einem. Die meisten auf dem Camp sind Deutsche, gefolgt von Holländern, sonst gibt es noch einen Dänen, Norweger, einen aus Südtirol, Finnen. Die Gruppe ist echt toll und macht Spaß.
Am ersten Abend fahren wir zu einem wunderschönen Aussichtspunkt von der Skyline. Auch am Times Square waren wir. Die erste Nacht in NY mit 4 Leuten in einem 2-Bett-Zimmer (xD) ist ok.
Am nächsten Morgen kriegen wir Bändchen zugeteilt, die uns in vier kleinere Gruppen aufteilt (insgesamt sind wir 95 students). In den Gruppen machen wir dann was zusammen, häufig auch 2 Gruppen zusammen oder alle. In den 5 Tagen NY erleben wir viel: Central Park, Times Square, Statue of Liberty, Ground Zero, Limousine fahren(!), China Town..
Es ist eine tolle Zeit und traurig davon Abschied nehmen zu müssen.

 

Am 6. ist großer Abreisetag in die Gastfamilien. Die meisten fliegen allein, auch ich. Erst nach Houston (dort große Hektik weil erstens mein erster Flieger Verspätung hatte und es einfach ein riesen Flughafen ist mit 5 Terminals) und dann in einem süßen kleinen Flieger nach Monroe. Es ist 9 und dunkel und wir erreichen Monroe. Ein wenig aufgeregt bin ich jetzt schon. Nachdem wir den Flieger verlassen und den süßen kleinen Flughafen betreten, kommt direkt die Eingangshalle und ich werde von einer Mutter, einem Sohn, 3 Töchtern und meinem Local Rap empfangen. Sie wirken von Anfang an nett. Der Vater macht noch Triathlon in Shreveport (nächst größere Stadt (90 Meilen entfernt)). Wir holen den Koffer und betreten Monroe. Es sind einfach noch über 30 Grad! “Welcome to the heat” war ein Plakat was am Flughafen zu sehen war. Wie ich nachher herausfand, war noch eine andere Austauschschülerin aus Dänemark in meinem Flieger. Hier in Monroe (50.000 Einwohner) sind dieses Jahr 26 Austauschschüler! Die werde ich wohl noch alle kennenlernen.
Wir fahren mit einem schönen großen Auto durch Monroe, viel kann man nicht sehen, hier wird es schon früh dunkel. Es lässt sich aber das typisch amerikanische Haus mit Garten erkennen. Wir kommen nach Hause, es ist sehr groß und schön. Ich bekomme doch mein eigenes Zimmer mit eigenem Badezimmer :) . Über meinem Bett hängt ein Plakat mit der Aufschrift “We are so happy u r here, Joscha”, was die Mädchen gemacht haben <3. Die sind echt süß. Viel passiert an dem Tag nicht mehr. Ich bin müde und gehe schlafen.
Tag 2 in Monroe. Heute erfahre ich was wirkliche Hitze ist! 40 Grad einfach! Ich lerne den Cousin von William kennen. Er ist 12 und sehr cool. Mit ihm und William verbringe ich den Rest des Tages. Ich schlafe bis 12, die Kinder hatten schon gefragt, ob noch alles ok mit mir ist xD. Um 5 gehen wir in die Kirche, die hier sonntags morgens und nachmittags ist. Es ist nicht groß anders, nur die kleinen Unterschiede von evangelischer und katholischer Kirche. Abends gehen wir noch ins Kino: Harry Potter. Dann ist wieder schlafen angesagt. Ja und jetzt liege ich in meinem Bett morgens um 10:40 und scheibe diesen Blog. Ich weiß noch nicht was ich heute mache, aber wird bestimmt cool. Morgen ist “Orientation”, da kommen alle aus meiner Stufe zur Schule und wählen Fächer und so.
Lange Rede – kurzer Sinn: Es geht mir gut und es läuft soweit alles prima.